In Corona-Zeiten sind Präsenzschulungen in der Wasserwacht selten geworden. Doch mit einem geeigneten Hygienekonzept fand am 3.10.2020 die Lehrscheinfortbildung für die Ausbilder Rettungsschwimmen trotzdem statt. Alle Teilnehmer waren begeistert von der sehr guten Organisation und der kompetenten Aufbereitung der Inhalte mit großen Praxisanteil.

Nicht nur Rettungsschwimmabzeichen in Bronze, Silber oder Gold sondern auch die Ausbildung für Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst dürfen Ausbilder Rettungsschwimmen bei der Wasserwacht abnehmen.
Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst werden speziell darauf geschult im Freiwasser mit verschiedenen Rettungsmitteln zu arbeiten. Z. B. Patienten in ein Boot zu retten, Suchketten zu bilden oder mit dem Eisrettungsschlitten umzugehen. Dabei vermitteln die Ausbilder auch die Reanimation mit Einsatz eines AED (Automatisierter Externer Defibrillator), Sauerstoffgabe und Beatmung mit einem Beatmungsbeutel.

In der diesjährigen Lehrscheinfortbildung vermittelten die Instruktoren Rettungsschwimmen Marion Warmuth und Jürgen Ruß hierzu zunächst anschaulich die medizinischen und rechtlichen Grundlagen. Am Nachmittag übten dann alle Teilnehmer nicht nur die Reanimation mit Einsatz eines AED, Beatmungsbeutel und Sauerstoff, sondern durften auch selbst zum ersten Mal in die Rolle des Ausbilders schlupfen und gleichzeitig ihr Können bei der Reanimation bestätigen. Dabei lernten sie den richtigen Umgang mit Reanimationsphantom und Übungs-AED. Außerdem arbeiteten sich die Ausbilder in die Checkliste ein, anhand derer die Teilnehmer bei der Durchführung der Wiederbelebung bewertet werden.

Abschließend gab es noch einige Informationen wie derzeit Rettungsschwimmkurse erfolgen können. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt und Partnerübungen dürfen nur in festen Zweiergruppen erfolgen. Das gibt Hoffnung, dass wir bald sowohl für unsere Jugendlichen und Aktiven als auch für Außenstehende wieder Kurse anbieten können.